Neophytenbekämpfung - keine leichte Sache

Im Europaschutzgebiet Salzachauen wurde gemeinsam mit der Firma Hönegger ein Bambusbestand an der Oichten entfernt. Bei einem aufwendigen Einsatz wurden die Triebe zunächste umgeschnitten, dann folgte das Freilegen der Rhizome (Wurzelsystem). Händisch, damit keine Teile des Wurzelsystems abreißen und im Boden zurückbleiben wurden die Rhizome entfernt. Die Bambuspflanzen wurden anschließend aus der Fläche getragen und fachgerecht entsorgt.

Eine wichtige Arbeit für das Auenökosystem und keine leichte Arbeit. Gerade an Uferbereichen ist die Ausbreitung problematisch: Rhizombildender Bambus breitet sich unterirdisch weit aus und kann sich durch Hochwasser rasch weiterverbreiten. Die Entfernung ist entsprechend aufwendig – Rhizome müssen großflächig ausgegraben und das Material sicher entsorgt werden. Wichtig ist, dass kein neuer Eintrag von Bambus geschieht, doch Nachkontrollen bleiben unerlässlich.

Firma Hönegger bei der Bekämpfung des Bambus
© Franz Hönegger
Firma Hönegger bei der Neophytenbekämpfung
© Franz Hönegger